sofort nach Suche und Erhalt unserer obligatorischen Altersbändchen haben wir uns auf in Halle 8 gemacht. Als wir den Nintendo-Stand sahen, sind wir natürlich sofort zu unserem heiß-erwartetestem Spiel gegangen: Zelda: Skyward Sword.Nach einer etwa halbstündigen Wartezeit konnte ich dann endlich Link durch das (ziemlich große) Demolevel steuern. In einer Kamerafahrt wurde mir das Level zuerst aus der Vogelperspektive gezeigt. Das Bild konnte man während dieser Kamerafahrt eher als "schwammig" bezeichnen, doch dies sollte mir nur einen ersten Eindruck über den Grafikstil des Spiels vermitteln.
Als die Kamera dann an Link herangezoomt ist, hat sich "das Bild schon gebessert", die Grafik würde schärfer und ich konnte endlich die Kontrolle über unseren zipfelbemützten Helden ergreifen.
Die Steuerung war etwas, worauf ich mich gefreut und vor dem ich gleichzeitig Befürchtungen gehabt habe. Der erste Dekurahna hatte zuerst auch meine Befürchtungen wahr werden lassen - die Steuerung hatte herbe Störungen und ich habe einige Herzen verloren, bis ich dann schließlich den richtigen Schlag setzen konnte. Doch im Laufe der Zeit verschwanden diese Störungen und die Steuerung wusste zu begeistern. Es kam zwar manchmal noch vor, dass ich bestimmte Funktionen versehentlich ausgelöst habe, da ich noch das Steuerungsschema von Zelda: Twilight Princess gewohnt bin, doch spätestens in meiner zweiten "Testzeit" hatte ich die Steuerung verinnerlicht und konnte gegen den Boss des Levels antreten.
Der Kampf gegen den großen Skorpion (den Boss des Levels) lief so ab, dass ich die Augen des Skorpions innerhalb seiner Klauen angreifen musste. Dabei hat der Skorpion seine Klauen in einem bestimmten Winkel vor sich gehalten. Also musste ich mit meinem Schwert so angreifen, dass der Skorpion meine Angriffe mit seinen Klauen nicht abwehren konnte. Von Zeit zu Zeit färbte sich eines der Augen rot. Dies bedeutete, dass die Klaue, deren Auge sich rot färbte wenig später zum Angriff ausholen würde. Ich habe es leider nicht geschafft, den Boss zu besiegen, da mitten im Kampf meine Demozeit auch schon wieder vorbei war.Und nun zu den Items:
Pfeil und Bogen haben wie alle Items Motion Plus genutzt. Die Bedienung war dabei meiner Meinung nach eine abgeänderte Version des Bogenschießens von Wii Sports Resort; Die WiiMote wurde nicht vertikal nach oben gehalten, sondern blieb weiterhin auf den Bildschirm ausgerichtet (nutzte dabei aber nicht die Sensorleiste). Durch Drücken des C-Knopfs und gleichzeitigem Zurückziehen des Nunchucks ging die Ansicht in einen Zielmodus, in der die Kamera gezoomt wurde und ein Fadenkreuz auftauchte, an dessen Rand sich eine Kreisanzeige auflud, mit der sich die Stärke des Schusses feststellen ließ.
Den fliegenden Käfer kann man sich steuerungsmäßig wie das Flugzeugspiel aus Wii Sports Resort vorstallen. Mit dem Käfer lassen sich weiter entfernte Items aufsammeln, die sonst für Link schwerer erreichbar wären. So kann man beispielsweise durch einen Bienenstock an einem Baum fliegen, um diesen zu zerstören und ein Herz zu ergattern.Die Bedienung der Bomben war zuerst etwas hakelig, da man die Bomben nur aus dem Ringmenü auswählen muss und sie dann direkt per ausholender Bewegung der Wiimote nach oben oder unten werfen kann, ohne einen weiteren Knopf drücken zu müssen. Das war am Anfang ziemlich ungewohnt, jedoch hat man sich da relativ schnell "eingearbeitet".
Natürlich gab es noch weitere Items, doch hier alle zu erwähnen würde den Rahmen sprengen. Klar ist jedoch, dass die Items nach einer Gewöhnungsphase von 5-15 Minuten ohne Probleme und flüssig zu nutzen sind.
In der Demo waren (in den Bereichen, die ich gesehen habe) sechs Gegnerarten auf der Oberwelt zu finden: Moblins mit Schwert, Dekuruhanas (normale, sowie gelbe), Dekus (besser bekannt als Laubkerle), Blobs und Flederbeißer.Jeder Moblin hatte ein Schwert, das in der meisten Zeit zur Verteidigung gegen Link genutzt wurde. Man musste also immer in der gleichen Richtung mit dem Schwert zuschlagen, in der der Moblin sein Schwert hielt um einen Treffer zu landen.
Die Nüsse der Dekus mussten mit dem Schild abgewehrt (Deku mit Z anvisieren) und gekontert (Nunchuck nach vorn stoßen) werden.
Auch hier muss ich wieder ein wenig kürzen, jedoch könnt ihr mich gerne in den Kommentaren zu meinen restlichen Erlebnissen und Eindrücken von Zelda: Skyward Sword fragen!
Zu guter Letzt möchte ich noch sagen, dass mir die zwei Anspielsessions sehr viel Spaß gemacht haben und die Steuerung sowie Grafik (Sound war nicht, zu laut in der Messehalle) nach kurze Eingewöhnung sehr gefallen haben. Wenn der Rest in der Verkaufsversion stimmt, werden wir nächstes Jahr einen wunderbares Abenteuer mit einer unserer Lieblings-Videospielfiguren erleben können!

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