Mehr Sein als Schein

Es gibt Spiele in allerlei Formen. Linear mit Action um dich herum, weit begehbare mit viel Zeug zum Entdecken, lange Spiele wie Rollenspiele, kurze Spiele wie neumoderne Shooter und immer weit. Es gibt viele Genre und Franchises und selbst unter ihnen gibt es makante Unterschiede. Genau dies ist mir nach meiner Donnerstag-Session Super Mario RPG aufgefallen.

Ich liebe es ja, wenn Spiele Umfang haben und ich weiß, dass ich für den Preis auch etwas geboten bekomme. Spontan denke ich da an ein Final Fantasy oder Zelda, welche eine gelungene Hauptquest haben, die viele Stunden fesseln kann. Dazu noch viel Abwechslung in Form von Nebenquests um sein Waffenlevel zu erhöhen, mehr Energie zu haben oder weiß der Geier. Doch nicht jedes Spiel muss solch gigantischen Umfang bieten, wenn es dies aber tut ist dies meist noch besser (Richtig, nicht immer).
Und da gibt es auch Genrevertreter die halt ganz anders ticken, so wie das oben aufgeführte Klempner-Rollenspiel. Mario ist nie für komplexes Gameplay und tiefgründiger Story bekannt, aber dennoch haben all seine Rollenspiele (Paper Mario-Reihe sowie Mario & Luigi-Reihe) es doch in sich. Lustig, intuitiv und recht zügig, so machen diese Spaß. Auch können diese recht schnell fertig sein, wenn man sich nur um die Hauptquest kümmert. So konnte ich Mario & Luigi Partners in Time für den DS nach nicht mal einer Woche durchkloppen. Doch ist solch ein Spiel damit vorbei? Bei Leibe nicht. Und dies ist mir halt in Super Mario RPG aufgefallen.

Die eigentliche Aufgabe des Spiels erklärt sich von alleine und es ist kein Problem dieser zu folgen bzw. diese weiterzuführen. Man braucht keinen unmöglichen Umwege und Trackbacking sondern geht immer schön weiter. Und so simpel es einen vorkommt so viel Stuss kann man nebenbei machen. Wenn man das Spiel richtig angeht findet man zwei der größten Nintendo-Helden im Spiel wieder (Yeah Baby! Easter-Egg-Zeit), man findet im ganzen Spiel unsichbare Schatzkisten, nutzt Glitches für ein zeitweiliges Weiterkommen oder springt auf den Köpfen von Toad-Kindern die Speed (Holy, sind die schnell) genommen haben um einen Schwindelanfall zu bekommen. Doch neben solchen unterhaltsamen Geblödel kann man auch versteckte Gebiete aufdecken und sich somit für den späteren Spielverauf einen Vorteil verschaffen. Und gerade bei geheimen Bossen wird man diese nutzen müssen. ;)
Ich persönlich liebe solch kleine gehime Orte/Items/Lokale/Gegner und diese Winzigkeiten die ich oben aufführte. So was finde ich meistens in Spielen wieder die sich selbst nicht ernst nehmen können und perfekt durchgedacht sind und deren Serienableger.

Aber genug des Geblubbers, bevor ich noch anfange zu spoilern. Sagt an was Ihr von solchen Kleinigkeiten haltet. Man sieht sich, denn ich will etwas von dem guten Wetter genießen und höre noch etwas Snap! Tschö F-Dudes!

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